Das übersehene Arbeitsverhältnis

Wer künstlerisch tätig ist, hat die Möglichkeit zwischen drei Varianten des Arbeitsverhältnisses zu entscheiden. Da wären:

  • Ausschließlich Angestellter (Kunst ist ein Hobby)
  • Ausschließlich Selbständiger (Kunst ist ein Beruf)
  • Teilweise Angestellter und teilweise Selbständiger (Kunst ist ein Hobby und ein Beruf)

Wenn wir uns diese Auswahlmöglichkeiten anschauen, ergeben sich zwangsläufig diverse Schlüsse die wir daraus ziehen können.

Ausschließlich Angestellter
Da das monatliche Einkommen in einem Job lukriert wird der bei Vollzeitanstellung 38,5 Stunden und entsprechende Fahrzeit dauert kann davon ausgegangen werden, dass diesen Personen nicht viel Zeit bleibt um ihre Kunst auszuleben. Das ist, von künstlerischer Seite betrachtet nicht zwangsläufig schlecht! Viele Künstler die ich kenne sind vor allem dann gut, wenn sie keinen Druck verspüren. Wer Vollzeit arbeitet, dem fällt zumindest oft ein großer finanzieller Druck von den Schultern. Sicherheit oder Freiheit? Beides sind sehr wohl erstrebenswerte Werte. Die Entscheidung obliegt dir.

Ausschließlich Selbständiger
Da das monatliche Einkommen rein von der künstlerischen Tätigkeit abhängt, wird der Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit dafür aufgewendet künstlerisch aktiv zu sein. Weil das so ist, kennen Künstler hier manchmal keine Grenzen was dafür sorgt, dass Sie unter Umständen weit mehr arbeiten, als in einem anderen Arbeitsverhältnis üblich wäre. Dazu kommt noch der Erfolgsdruck. Wer keinen Erfolg hat, hat wohl auch wenig finanzielle Mittel zur Verfügung. Das Hobby zum Beruf machen? Unter gewissen Umständen eine gute Entscheidung, aber definitiv nicht zwangsläufig.

Teilweise Angestellter und teilweise Selbständiger
Diese Version könnte man betrachten als Künstler mit Sicherheitsnetz. Auch hier könnte man argumentieren: Es ist “Best of both worlds“ oder auch „Nix so richtig g’scheit“! Der Künstler hat in diesem Arbeitsverhältnis deutlich mehr Zeit für seine kreative Tätigkeit zur Verfügung aber was tun, wenn die Künstlerkarriere mal aufgeht? Kündigen? Die Sicherheit aufgeben? Hat man mit dem zusätzlichen Angestelltenverhältnis nicht außerdem einen künstlerischen Klotz am Bein, der dafür sorgt, dass man nicht “all-in“ als Musiker gehen kann? Dafür gibt’s halt monatlich fixe Kohle. Hmm…

Ich habe auf Youtube eine kurze, knackige Zusammenfassung der wichtigsten Eckpunkte dieser Arbeitsverhältnisse gefunden.

Zugegeben: Es ist eine wirklich schwierige Frage, wie man sein Arbeitsverhältnis angehen möchte. Über mein Leben verteilt habe ich übrigens bereits jede der drei Varianten ausprobiert. Sie fühlen sich sehr unterschiedlich an und ich verstehe die Menschen die es gut finden, sich das eigene Hobby zum Beruf zu machen. Ich verstehe aber auch die Menschen die das schlecht finden. Es gibt nun mal in jeder der angesprochenen Versionen eindeutige Vor- und Nachteile.

Achtung: Bitte nicht gleich den Job kündigen nur weil du glaubst, dass als Selbständiger alles einfacher ist! Nachdem ich Robert T. Kiyosakis Buch gelesen habe war ich zwar der Überzeugung, dass das so ist, aber es muss mit Vorsicht genossen werden:

Lesenswert ist es jedenfalls, aber die gute Nachricht ist folgende:

Das Arbeitsverhältnis ist für den Erfolg deiner Kunst nicht entscheidend. Das glauben wir nur. Entscheidend ist nämlich nicht wieviel Zeit du zur Verfügung hast um künstlerisch zu arbeiten, sondern wie du diese Zeit nutzt! Wichtig ist also tatsächlich das “Arbeitsverhältnis“ aber damit meine ich um genau zu sein, die Verhältnisse innerhalb deiner Arbeit!

„Als ich Teenager-Songwriter war habe ich 80% meiner Zeit dafür aufgewendet Songs zu schreiben. Heute wende ich etwa 20% meiner Zeit dafür auf. Meine Songs sind aber wesentlich erfolgreicher.“

Ich war damals noch nicht gut darin, brauchte lange und verwarf sogar einige fertige Lieder, weil sie einfach schlecht waren. Die verbleibenden guten Songs habe ich dann mit meiner Band einstudiert. Das ging eigentlich relativ flott. In den darauffolgenden Jahren habe ich meinen Fokus vor Allem darauf gelegt besser zu werden. Bessere Songs zu schreiben, bessere Hooks zu kreieren, mehrere brauchbare Titel in kürzerer Zeit liefern zu können. Heute würde ich sagen, dass ich nur noch etwa 20% meiner Zeit für das Songschreiben aufwende. Die verbleibende Zeit für den Erfolg meiner künstlerischen Tätigkeit verbringe ich mit:

Dieses Verhältnis zwischen deinen künstlerischen Tätigkeiten ist das entscheidende Arbeitsverhältnis. Es zählt sozusagen nicht wieviel Zeit du für deine künstlerische Tätigkeit hast, sondern wie du damit umgehst. Wie bereits der berühmte englische Spruch sagt: „You’ll get what you deserve“ – du bekommst was du verdienst. Wenn du dich um deine Kontakte kümmerst, wirst du mehr und bessere Kontakte haben. Wenn du dich auf deine Demos konzentrierst, wirst du mehr und bessere Demos haben. Genauso kannst du natürlich besser im Songwriting werden, wenn du deinen Fokus darauf legst.

Vielleicht denkst du dir nun, dass du dir ein Leben als Songwriter ganz anders vorgestellt hast. Einfach nur irgendwo auf einer einsamen Hütte in den Wäldern von Kanada. Wo täglich der “Mountie“ vorbeikommt während du teeschlürfend und mit Bärenfell zugedeckt auf dem Schaukelstuhl auf deiner Terrasse sitzt mit einem Schreibblock am Tisch vor dir.

Du sitzt also dort und tust nichts. Nichts außer schreiben. Eine wunderschöne Vorstellung. Das mag sein, dass dir das so vorstellst, aber bedenke: Einseitige Arbeit führt zu einseitigen Ergebnissen. Sei nicht einseitig. Das war noch nie gut.

Keep on songwriting,
Emi

Die Edlseer
Am 8. Tag schuf er die Mädchen
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Beatrice Egli
Kick im Augenblick
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Anna-Maria Zimmermann
Jeder Atemzug für dich
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Marlena Martinelli
Lichterloh
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Nordwand
Ein Hoch dem Schlager
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Die Bergprinzen
Das Handy zum Himmel
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Frenkie Schinkels & Marlena Martinelli
Legendär
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Marlena Martinelli
Romeo
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Die Edlseer
Tanz ma mitanond
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Marc Pircher
Prinzessin wird man nicht
Die Edlseer
Heldenherz
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Julian David
Spektakulär
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Thomas Anders
Feuerwerk
Melissa Naschenweng
Der Fensterlkönig
Zillertaler Haderlumpen
25 weiße Haare
Die Lauser
Man lebt nur amol
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Thomas Anders
Feuerwerk
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Orry Jackson
Nur zu zweit sind wir eins
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Schlagerstars
Auf Einmal
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Vanessa Mai
Niemals
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Michelle Meine Welt
Niemals
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Beatrice Egli Touché
Niemals
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Kastelruther Spatzen
Die späten Tränen der Veronika
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