Ohne Kreativität ist alles nichts

Das Thema dieses Blogs ist eines, das definitiv bereits so gut wie alle Musiker betroffen hat, die sich eine Zeit lang im Musikbusiness getummelt haben. Es ist egal, ob du Songwriter, Gitarrist, Keyboarder oder sonst was bist. Das Basis aller musikalischen Ergebnisse ist: Kreativität.

Soweit so gut, das wäre ja noch nichts Neues. Was aber tun, wenn die mal kurz auf Urlaub geht? Wenn die mal eben mit ihren beiden Freunden Inspiration und Motivation in den alten Van einsteigt und gen Süden fährt? Dorthin wo die Sonne scheint? Gibt’s nicht? Doch – Gibt’s. Und du? Du bleibst dann alleine zurück, bist traurig und versinkst im Selbstmitleid, weil du deine Kreativität ja so geliebt und gut behandelt hast. Tja, Pech gehabt. Aus der Traum von der Songwriter-Karriere, wenn deine Kreativität einfach so mal mir nichts dir nichts flöten geht.

Emanuel Treu Songwriting Blog | Ohne Kreativität ist alles nichts

Ich habe es selbst erlebt und glaub mir, es ist brutal. Dir fällt mehr oder weniger plötzlich nichts mehr ein, dir fehlt jegliche Kreativität und du hast das, was wir unter Songwritern eine Schreibblockade nennen. Nichts geht mehr. Ich erzähl dir mal ein kleines Geheimnis: Die längste Schreibblockade, die ich jemals gehabt habe, dauerte (festhalten): 3 Jahre lang! Drei ganze Jahre, in denen ich nichts geschrieben habe. Keinen Song, keine Hook-Line und nicht einmal die erste Zeile von dem was ein Lied hätte werden können. Ein Horror. Manchmal laufen die Dinge sogar noch viel schlimmer! Oft ist es selbst damit noch nicht erledigt. Das kann so weit gehen, dass sich sogar andere von dir auf den Schlips getreten fühlen, weil du plötzlich nicht mehr lieferst. Boah, wie habe ich das gehasst.

Und obwohl das folgende leider nicht ganz jugendfrei formuliert ist, habe ich kein besseres Zitat für diesen Umstand gefunden. Ein Zitat für die Beschuldigungen, die in diesen Momenten der Schaffenskrise dann on top zur Krise auch noch auf einen ehemals erfolgreichen Musiker zukommen können. Es ist übrigens zitiert von jemandem, der definitiv noch an seinen Höflichkeitsformen zu arbeiten hat. (Sorry, Mum)

Die Menschen sind oberflächlich. Zeigst du dich zu oft bist du Mainstream. Die Menschen sind generft. Zeigst du dich zu selten heißt es, der macht gar nichts mehr, oder: Der scheißt auf seine Fans. Fickt euch – Alle.

Kollegah sagt dieses Statement am Ende seines ersten Monologes in seinem Film Ghettoveteran

Was soll ich sagen? Musikalische Popkultur hat eben viele Gesichter. Ich denke du hast verstanden was ich meine. Aber was nun? Was habe ich aus dieser Phase meines Lebens gelernt und was kann ich dir mitgeben, damit du lernst mit einem derartigen Phänomen umzugehen?

Der größte Fehler
Als ich in meinen frühen 20ern in meiner heftigsten Kreativitätskrise steckte, wollte ich zuerst nicht wahrhaben, was da los war. Ach, ist doch Quatsch. Emi, reiß dich zusammen. Nur weil du seit zwei Monaten keinen Song mehr geschrieben hast bedeutet das ja nicht, dass das so bleiben muss. Ich saß dann oft da, so richtig mit Papier und Bleistift und nichts passierte. Weitere zwei Monate später dachte ich dann, dass ich eigentlich ohnehin viel anderes Zeugs als Musik um die Ohren habe. Und obwohl ich noch sehr lange darum kämpfte, dass sich die Sache wieder legt, wusste ich erst Jahre später, dass ich damals einen sehr großen Fehler begangen habe:

Ich hatte es akzeptiert. #epicfail

Mist. Da ich inzwischen der festen Überzeugung war, dass ich einfach keine Songs mehr schreiben könne, habe ich mich eben auf andere Dinge konzentriert. Ein bisschen dies, ein bisschen das und ehe ich mich versah, waren 3 Jahre vergangen in denen ich nicht einen einzigen Song geschrieben hatte. Arg, oder?

Eines Tages wurde mir dann dieser scheinbar ewige Zeitraum bewusst, in dem ich ohne Songwriting ausgekommen bin. Ohne dem, was mir einst so viel bedeutete und mir so viel gab. Es war fast so als ob ich vergessen hätte, dass es Songwriting überhaupt noch gibt. Ich weiß noch genau, wie ich an diesem Tag nach Hause gelaufen bin um mich voller Tatendrang an einen neuen Song zu machen. Ich war nach 3 Jahren ohne Songwriting top-motiviert! Kein Thema, heute schreibe ich wiedermal was richtig Geiles. Ist ja schon so lang her! Also tat ich, was ich zu tun hatte: Gitarre auspacken, Zettel und Stift rausholen und abliefern.

Und dann…
Ja, dann…
Dann schrieb ich an diesem Tag gleich zwei Songs, die bereits Monate danach veröffentlicht wurden.

Der wesentliche Unterschied
Alles was an diesem Tag anders war, war meine vollste Überzeugung, dass ich tolle Songs schreiben kann. Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, ob mir das gelingt oder nicht. Keine Sorge darum, ob mir nun etwas einfällt und welcher Verleger vielleicht eines Tages traurig sein könnte, weil ich ihn nicht mit dem hundertsten Song beliefere.
Drauf gesch***en.

Mein Tipp:
Hauptsache wir machen das, was uns Spaß macht.
Und das, worin wir gut sind.
Hell Yeah!

Keep on Songwriting,
Emi

Die Edlseer
Am 8. Tag schuf er die Mädchen
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Beatrice Egli
Kick im Augenblick
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Anna-Maria Zimmermann
Jeder Atemzug für dich
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Marlena Martinelli
Lichterloh
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Nordwand
Ein Hoch dem Schlager
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Die Bergprinzen
Das Handy zum Himmel
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Frenkie Schinkels & Marlena Martinelli
Legendär
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Marlena Martinelli
Romeo
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Die Edlseer
Tanz ma mitanond
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Marc Pircher
Prinzessin wird man nicht
Die Edlseer
Heldenherz
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Julian David
Spektakulär
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Thomas Anders
Feuerwerk
Melissa Naschenweng
Der Fensterlkönig
Zillertaler Haderlumpen
25 weiße Haare
Die Lauser
Man lebt nur amol
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Thomas Anders
Feuerwerk
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Orry Jackson
Nur zu zweit sind wir eins
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Schlagerstars
Auf Einmal
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Vanessa Mai
Niemals
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Michelle Meine Welt
Niemals
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Beatrice Egli Touché
Niemals
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Kastelruther Spatzen
Die späten Tränen der Veronika
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