Warum Musiker oft pleite sind

Vor kurzem hat mich ein Freund gefragt, ob ich meine Musik und mein Songwriting eher als ein Business, oder als eine Kunst sehe. Ich gebe zu… uff! Diese Frage hat mich eiskalt erwischt und hat mich so richtig nachdenklich gemacht. Vor allem bin ich durch dieses Nachdenken tatsächlich auf die Antwort auf folgende Frage gekommen: Warum sind Musiker eigentlich so oft pleite? Die hackeln doch eh wie Viecher! Die traurige biologische Antwort ist wohl, dass Kreativität und Emotionen nicht in der gleichen Gehirnhälfte wie die rational-mathematischen Fähigkeiten liegen. Tja. Pech gehabt. Aber es gibt eine Lösung. Eine Lösung die nur darauf abzielt einen entscheidenden Fehler als Musiker nicht zu machen. Wer es schafft diesen Fehler nicht zu begehen, wird unweigerlich ein erfüllteres Leben als Musiker haben. Lasst uns dafür mit einem Gedanken spielen:

Ist Musik automatisch als Business zu sehen, wenn man damit Geld verdienen will?
Oder wäre es automatisch Kunst, wenn man damit nie Kohle in die Haushaltskasse bringen würde?

Neeee! Es geht aus meiner Sicht nie um das, was schlussendlich aus deiner Musik wird. Es geht vielmehr darum, welches Ziel du mit deiner Musik grundsätzlich verfolgst. Hier gibt es eben zwei mögliche Richtungen:

1.Du machst Musik, die das primäre Ziel verfolgt Geld damit zu verdienen
Gleich mal zu vorab: Nichts ist schlecht daran! Lass dir bloß nicht einreden, dass das irgendwie nicht ehrenhaft oder so ist. Komplett egal! Pfeiff drauf, was die anderen sagen. Vergiss nicht: „First they laugh, then they copy“. Du bist eben vielleicht anders als die anderen! Du machst Musik wegen dem Cashflow. Ich habe überhaupt kein Problem damit, falls dass deine Sichtweise sein sollte. Im Gegenteil. Ich bin sogar der Überzeugung, dass das durchaus auch ein erstrebenswertes Ziel sein kann. Überleg dir mal: Mit welchem Job würdest du denn am liebsten dein Geld verdienen? Mit Musik? Nun ja… dann wäre es wohl nicht verwerflich, wenn du eben genau das als dein Ziel definieren würdest. Es wäre wohl eher verwerflich, wenn du das zwar gerne hättest, aber es nicht als dein Ziel definierst.

„Aber Emi, dass kannst du doch nicht sagen! Bei Musik muss es doch immer um die Kunst gehen!“

Ich fasse ich kurz: Nein, muss es nicht.

Viele Wege führen nach Rom! Wichtig ist nur, dass du glücklich bist solange du dich auf dem Weg nach Rom befindest. Wenn dich der Drive nach Geld glücklich macht und du Musik als deinen Wegbegleiter wählst… go ahead! Das ist mir tatsächlich zwanzig Mal lieber, als du tust was andere sagen und bist nicht glücklich damit. Sorry, aber das bringt einfach nichts.

Bedenke dabei aber: Wenn dir vorwiegend wichtig ist, dass sich deine Musik verkauft, dann musst du auch entsprechend agieren. Dann zählt zum Beispiel nicht was dir gefällt, sondern was denen gefällt, die deine Musik kaufen sollen. Dann zählt nicht was du sagst, sondern was der Markt sagt. Dann machst du deine Musik nicht für dich, sondern für diejenigen die bereit sind, dafür Geld zu bezahlen. Klar?

Dann verbringst du deine Freizeit nicht im Proberaum und im Studio, weil es so inspirierend ist Musik zu machen. Du verbringst deine Freizeit im Proberaum und im Studio, weil es so inspirierend ist Kohle am Konto zu haben. Das ist wohl ein wesentlicher Unterschied und eine komplett andere Form der Motivation.

2.Du machst Musik, die das primäre Ziel verfolgt sich persönlich, kreativ und emotional zu verwirklichen
Egal wie viele Menschen dich auf deinem Jazz-Gig im kleinen Club um die Ecke besuchen kommen: Du bist glücklich im Moment. Egal, dass deine Freunde wiedermal deinen Konzert-Termin verschwitzt haben: Du bist glücklich, weil du Musik machen kannst. Egal, wenn du nichts an dem Abend verdient hast und sogar egal, dass du etwas finanziell draufzahlen musstest: Deine Emotionen waren das Erlebnis hundertfach wert und es hätte ohnehin nichts Besseres gegeben, dass du mit deinem Geld für dich hättest kaufen können. Du bist eben glücklich mit dem was du für dich tust. Deine Musik zu schreiben, zu produzieren oder auch zu spielen.

Es geht dir nicht um andere und es geht dir nicht um die Moneten. Klar ist es wunderschön, wenn es anderen gefällt was du tust, aber es ist nicht dein primäres Ziel. Nope. Du hast ein komplett anderes Warum. Dein Warum bist du!

„Aber Emi, tu nicht immer so scheinheilig! Beim Musikmachen muss es auch um Geld gehen.“

Ich machs kurz: Nein, muss es nicht.

Jessy J. singt in ihrem Song „Price-Tag“ auch davon. Es muss nicht ums Geld gehen. Und obwohl Jessy J. in Ihrer Karriere vermutlich bereits Millionen verdient hat wäre meine Vermutung, dass diese Künstlerin Musik nicht ursprünglich wegen Geld gemacht hat. Zumindest war sie schon lange kreativ aktiv, bevor Sie noch wusste, was der Begriff Geld überhaupt bedeutet.

Als ich 6 Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Michael Jackson in einer TV-Sendung gesehen. Ich habe danach einfach begonnen zu singen. Ohne etwas verdienen zu müssen um glücklich zu sein. Das hatte aber offensichtlich nichts mit meinem Alter zu tun, wie man annehmen könnte. Ich hatte auch in viel späteren Jahren unzählige musikalische Projekte, die ich gemacht habe um mich musikalisch zu entfalten und erfüllen. Projekte die ich gemacht habe ohne einen einzigen Cent dabei zu verdienen. Nicht weil es nicht möglich gewesen wäre, sondern weil es nicht mein Ziel war. Es ging mir dabei eben darum auszudrücken wer ich bin. Genau das zu tun, war gleichzeitig mein Lohn. Ein richtig üppiger Lohn.

In seiner optimalsten Form findest du vielleicht auch eine Kombination dieser beiden Ziele. Sie ist möglich und erstrebenswert, aber nur wenn du dich mit dem Gedanken intensiv auseinandersetzt. Überleg dir also genau was du willst und tappe nicht in die Falle, in die die meisten finanziell oder emotional unzufriedenen Musiker tappen:

Mache auf keinen Fall Musik für DICH und wundere dich im Anschluss darüber, dass ANDERE kein Geld dafür zahlen. Kein Kunde kauft ein Produkt, das nicht für den Kunden gedacht ist! Niemals.

Keep on Songwriting,
Emi

Die Edlseer
Am 8. Tag schuf er die Mädchen
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Beatrice Egli
Kick im Augenblick
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Anna-Maria Zimmermann
Jeder Atemzug für dich
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Marlena Martinelli
Lichterloh
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Nordwand
Ein Hoch dem Schlager
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Die Bergprinzen
Das Handy zum Himmel
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Frenkie Schinkels & Marlena Martinelli
Legendär
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Marlena Martinelli
Romeo
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Die Edlseer
Tanz ma mitanond
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Prinzessin wird man nicht
Die Edlseer
Heldenherz
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Julian David
Spektakulär
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Thomas Anders
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Melissa Naschenweng
Der Fensterlkönig
Zillertaler Haderlumpen
25 weiße Haare
Die Lauser
Man lebt nur amol
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Thomas Anders
Feuerwerk
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Orry Jackson
Nur zu zweit sind wir eins
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Schlagerstars
Auf Einmal
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Vanessa Mai
Niemals
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Niemals
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Beatrice Egli Touché
Niemals
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Kastelruther Spatzen
Die späten Tränen der Veronika
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